Partnerschaftsverein Schlangenbad-Craponne organisierte eine Skype-Konferenz

Am 22. Januar 2013, zum 50. Jahrestag des Elyséevertrags, haben eine französische Klasse aus Craponne und eine dritte Klasse der Äskulapschule eine Skype-Konferenz abgehalten.

 

Dieses Projekt, basierend auf der Idee von Frau Dornheim, wurde von Madame Dominique Porcheret, Comité de Jumelage de Craponne und von Frau Mechthild Springer und Frau Ingrid Scherwinsky-Kuhn vom Partnerschaftsverein Schlangenbad-Craponne angeregt und mit Unterstützung von Frau Dornheim und den Klassenlehrerinnen umgesetzt. 

 

Dieses Projekt möchte:

  1. die Kontaktaufnahme mit anderen Jugendlichen aus der Partnergemeinde anregen
  2. Einblick in eine andere schulische Wirklichkeit geben und
  3. Interesse an der französischen Sprache wecken

 

Auf einem Kongress in Bonn zum Thema Städtepartnerschaften wurde dieses Projekt unter den Augen von unserem Bundespräsidenten Herrn Gauck gewürdigt.

 

Startet das Herunterladen der DateiDie Präsentation dazu finden Sie hier.


Partnerschaftsverein Craponne-Schlangenbad

Wer sind wir?  Was wollen wir?

 

Seit 1988 ist Schlangenbad mit Craponne, einer etwa 15 km südwestlich von Lyon gelegenen Gemeinde, verschwistert. Der Partnerschaftsverein wurde ins Leben gerufen, um die Kontakte der Schlangenbader Bevölkerung und der gemeindlichen Gremien nach Frankreich zu organisieren und zu koordinieren. Dazu gehören u.a. Bürgerfahrten nach Craponne, Besuchsprogramme für französische Gäste unserer Gemeinde und Veranstaltungen in Schlangenbad wie der jährliche Beaujolaisabend und das Boulespiel. Ende Oktober 2008 wurde das 20-jährige Bestehen der Verbindung unserer beiden Kommunen gefeiert.

 

Warum wenden wir uns an Sie als Grundschuleltern?

 

Über lange Jahre bestand ein erfolgreicher Schüleraustausch zwischen der Sophie-u.-Hans-Scholl-Gesamtschule in WI-Klarenthal bzw. dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium und dem Collège Jean Rostand in Craponne. Dieser war abhängig von den darin engagierten Lehrern und Lehrerinnen, die inzwischen alle pensioniert sind. In beiden Schulen wurden damals noch einige Schlangenbader Schüler unterrichtet. Die SHS-Schule durfte zuletzt als Integrierte Gesamtschule keine auswärtigen Schüler mehr aufnehmen und das GH-Gymnasium wurde aufgelöst und existiert nicht mehr. Die Schlangenbader Grundschüler verteilen sich also beim Übergang auf weiterführende Schulen in alle Himmelsrichtungen und sind für einen gemeinsamen Austausch nicht mehr greifbar.

 

Eine Partnerschaft funktioniert allerdings nur, wenn auch die nachwachsende Generation mit ihrer Partnergemeinde in Berührung kommt. Die Befürchtung der jetzigen Partnerschaftsvereinsvorsitzenden, die Partnerschaft könne mangels Kontaktpflege und Vergreisung der Vorstände ein Ende finden, ist leider nicht von der Hand zu weisen.

 

Daher haben wir auf deutscher und französischer Seite ein Konzept entwickelt, das verstärkt auf die Einbindung junger Familien abzielt, die sich für die Belebung der binationalen Kontakte einsetzen möchten. Bereits in den 90er Jahren haben Besuche auf Grundschulebene stattgefunden, die den Teilnehmern in lebhafter Erinnerung geblieben sind.

 

Unabhängig davon sind an dieser Schule seit einigen Jahren lose Email-Verbindungen zwischen Schlangenbader und Craponner Grundschülern entstanden und anlässlich der 20-Jahrfeier 2008 bei uns, dem Gegenbesuch 2009 in Craponne sowie im Rahmen des Besuchs Craponner Bürger am Himmelfahrtwochenende 2010 haben zahlreiche junge Schlangenbader Familien als Gastgeber bzw. Gäste teilgenommen und erste Eindrücke von unserer Partnergemeinde und ihren Bewohnern sammeln können.

 

Die kleine Gruppe der Schüler, die sich auf das Abenteuer eingelassen haben, Französisch bereits auf Grundschulniveau spielerisch zu erlernen, möchten wir ermutigen und stärken, denn zum einen ist und bleibt Französisch hinter Englisch immer noch Weltsprache und die engen wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen bieten später berufliche Perspektiven, zum anderen wird bei der Wahl des Französischen als erster Fremdsprache auch weiterhin der Weg an Wiesbadener Schulen mit einem solchen Sprachangebot  geebnet.

 

Erweckt diese Mitteilung den Wunsch, mehr über uns zu erfahren, werfen Sie einen Blick in unsere Website www.pvsc.info oder rufen Sie mich an: 06129 – 9476.

 

 

 

 

Dr. Félix Scherwinsky

       (Vorsitzender)